Das Tanzen ist schon immer eine sehr beliebte Beschäftigung von Mann und Frau. Leider ist es oft so, dass die Herren der Schöpfung zwei linke Füße haben.
Um dies zu ändern besuchen sie Tanzschulen, häufig zwar etwas widerwillig, aber die meisten Männer gehen um gesellschaftlich akzeptiert zu sein diesen Weg. Der Unterricht ist schon lange nicht mehr im Klischee der 60 und 70 Jahre aufgebaut. Vorbei ist der Drill und das ständige Einüben von öden Standardtänzen.
Heute geht es ganz anders zu. Junge dynamische Tanzlehrer vermitteln die neuesten Tänze, diese kann der Schüler dann gleich in der abendlichen Disco anwenden. Hinzu kommt, dass neben der Vermittlung von Schrittfolgen auch meist ein sehr lockerer und auf die Teilnehmer abgestimmter Umgang herrscht.
Der Musikgeschmack hat sich mehrmals gedreht und gewendet, verändert und ausgefächert. Die Veränderungen sind nur schwer zu beschreiben, denn die Anzahl der Genres wird immer größer. Der allgemeine Trend ist es aber, dass jeder vom Mainstream abweichen will.
Der Musikgeschmack als Lifestyle
Kam man früher noch mit wenigen Musikstilen so wie Pop, Rock und Klassik klar, so muss man sich heute mit Begriffen wie Dubstepp, Post-Hardcore, Indierock, DnB, Progressive House, Acid Jazz und vielen, vielen mehr herumschlagen. Dahinter steckt nur noch der Gedanke so individuell zu sein wie möglich und etwas Eigenes auf die Beine gestellt zu haben. Meistens ist es nur eine Frage der Definition, aber die vielen Subkulturen, die ihre eigene Geschichte haben, sind stolz auf ihre Wurzeln und genauso stolz bezeichnen sie sich als Teil ihres Genres.